Workshops

Neue Workshoptermine werden hier bekanntgegeben. Wenn du informiert werden möchtest, wende dich einfach über Kontakt an die YogaElephants.
Hier findest du ein paar Impressionen von vergangenen Workshops:

 

Asana Detail Workshops *4 verschiedene Themen*

 

Workshop #1 – Sonnengrüße und Grundübungen der Ersten Serie des Ashtanga Yoga
Workshop #2 – Stehende und Sitzende Übungen der Ersten Serie des Ashtanga Yoga
Workshop #3 – Stütz- & Rollende Übungen & Rückbeugen der Ersten Serie des Ashtanga Yoga
Workshop #4 – Schlußsequenz der Ersten Serie des Ashtanga Yoga & Atemtechniken [Pranayama]

Weitere Informationen zu den einzelnen Workshop-Themen sowie Ashtanga Yoga findest du weiter unten!

 

Inhalt: In den vier neuen Asana Detail Workshops der YogaElephants erfährst du alle Details zu den Yogaübungen [Asana], die du auf der Matte praktizierst. Dabei lernst du den Sinn der Asanas kennen und erhältst anatomische Details zum richtigen Einstellen der Positionen, um die Gesunderhaltung des Körpers sicherzustellen.
Anhand der Ersten Serie des Ashtanga Yoga, bei welchem eine festgelegte Abfolge von Übungen praktiziert wird, lernst du zum einen eine Vielzahl an – teilweise neuen und auch durchaus anspruchsvollen – Asanas, die in “gängigen” Yogakursen vielleicht nicht unbedingt unterrichtet werden und zum anderen zahlreiche Variationen der Übungen, die sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen ein sicheres und auf die individuellen Körperkonstitutionen angepasstes Üben der gesamten Ersten Serie ermöglichen.

Ziel: Ziel der Workshops ist es, tiefer in die Hintergründe der Asanas einzutauchen. Zum einen lernst du die Details für ein sicheres Üben und korrektes Einstellen der Positionen kennen, um diese im Yogaunterricht anwenden zu können. Zum anderen erlernst du den Ablauf der Ersten Serie des Ashtanga Yoga und hast somit eine definierte Übungsabfolge zur Hand, die du auch zu Hause eigenständig üben kannst. Mit dem Erlernen der gesamten Ersten Serie kannst du auch in Ashtanga Yoga Stunden auf der ganzen Welt mitpraktizieren. Da wir uns viele verschiedene Variationen von Übungen anschauen werden, kann jeder seine individuelle Praxis für fitte wie auch entspanntere Tage zusammenstellen. Darüber hinaus sollen die Workshops die Möglichkeit bieten, sich intensiver mit der vielseitigen Welt des Yoga zu beschäftigen und eine Bereicherung für das eigene Alltagsleben darstellen.

Aufbau: Die Workshops sind aufgrund der Vielzahl der Übungen in der Ersten Serie des Ashtanga Yoga in 4 Themenbereiche unterteilt. Jeder Workshop beinhaltet einen Teilabschnitt der Serie, der abwechselnd theoretisch und praktisch behandelt und geübt wird. So wird sowohl der Kopf als auch der Körper aktiv.
Neben den Asana Details erlernen wir auch die Mantras, die im Ashtanga Yoga gesungen werden sowie verschiedene Meditationstechniken, die die geistige Praxis fördern. Workshop #4 behandelt im Speziellen auch die Übungsabfolge des Ashtanga Yoga Pranayama [Atemtechniken], sodass wir tief in die vielseitige Welt des Yoga eintauchen.

Teilnahme: Die Workshops richten sich grundsätzlich an Personen, die bereits zumindest ein wenig Yogaerfahrung haben. Motivierte Einsteiger sind natürlich auch herzlich willkommen und nehmen bitte vorher Kontakt per Email mit den YogaElephants auf.
Die Workshops können einzeln besucht werden, um mehr Detailwissen über einzelne Asanas zu lernen. Zum Erlernen der gesamten Ersten Serie des Ashtanga Yoga müssen alle 4 Workshops besucht werden.

4 Workshop Themen: Anhand der Übungsabfolge der Ersten Serie des Ashtanga Yoga sind die Asana Detail Workshops in 4 verschiedene Abschnitte und Themenbereiche unterteilt. Die Workshops finden samstags von 15 bis 20 Uhr in den Räumen von CrossFit Bamberg statt.

 

#1 Asana Detail Workshop – Sonnengrüße und Grundübungen am 09.06.2018 
In diesem Workshop besprechen wir detailliert die Sonnengrüße und lernen neben den Standard-Sonnengrüßen auch verschiedene interessante Variationen der bekannten Übungsabfolge. Anschließend stehen die Grundpositionen oder fundamentalen Asana [Körperübungen] im Fokus, die stets vor den Ashtanga Yoga Serien praktiziert werden. Auszüge aus diesen Standhaltungen werden auch oft in Yogakursen unterrichtet, sodass man das hier erworbene Wissen im Yogaunterricht gut anwenden kann. Neben den Asana erlernen wir in diesem Workshop das Ashtanga Yoga Mantra und eine Meditationsform.

#2 Asana Detail Workshop – Stehende und Sitzende Übungen am 23.06.2018
In diesem Workshop stehen insbesondere stehende und sitzende Übungen im Vordergrund, die nur ungefähr zur Hälfte auch oft im Yogaunterricht unterrichtet werden. So behandeln wir sowohl bekannte Positionen wie auch schon neue Elemente in der Detailanalyse. Die fordernden Balanceübungen schulen uns im Umgang mit unserer eigenen Mitte, während die Vorbeugen die Haltung von Demut fördern. Kraftvolle Kriegerhaltungen sowie das Erlernen verschiedener Handstand- bzw. Stützvarianten lassen uns das Leben auf den Kopf stellen und neue Perspektiven einnehmen. Besonders fordernd und zugleich beruhigend bauen wir hier jeweils ein Vinyasa [eine ähnliche Abfolge wie der Sonnengruß] zwischen den Positionen ein, um uns jedes Mal wieder in der Mitte einzufinden. Neben den Asana erlernen wir in diesem Workshop das Bhadram Shanti Mantra und eine Meditationsform.

#3 Asana Detail Workshop – Stütz-, Rollende Übungen & Rückbeugen am 30.06.2018
In diesem Workshop behandeln wir für die meisten Yogis vermutlich neue Asanas, die aus dem herkömmlichen Yogaunterricht vielleicht weniger bekannt sind. In diesem zweiten Teil der Ersten Serie sind einige Stützelemente enthalten, die durch verschiedene Variationsübungen ersetzt oder vorbereitet werden können. So lernen wir hier neue sowie alternative Übungen kennen. Grundsätzlich ist die Erste Serie recht Vorbeugen-intensiv, in diesem zweiten Teil sind jedoch auch Rückbeugen enthalten. Neben den Asana erlernen wir in diesem Workshop das Sahanavavatu Mantra und eine Meditationsform.

#4 Asana Detail Workshop – Schlußsequenz & Atemtechniken [Pranayama] am 30.06.2018
In diesem Workshop erlernen wir die Schlußsequenz [Finishing], die stets nach der Ashtanga Yoga Serie geübt wird. Im Finishing werden insbesondere Umkehrhaltungen wie der Schulterstand oder der Kopfstand geübt. Auch hier lernen wir hilfreiche Alternativen kennen, die insbesondere Einsteigern ein sicheres Üben ohne Verletzungen ermöglichen. Besonderheit dieses Workshops ist, dass nur zur Hälfte Asana [Körperhaltungen] besprochen werden und der zweite Schwerpunkt des Workshops auf dem Erlernen der Ashtanga Yoga Pranayama Übungsabfolge liegt. Pranayama sind Atemtechniken, die den Atem bewusst lenken und somit unsere Lebensenergie [prana] bewusst beeinflussen. Somit verlassen wir ausnahmsweise mal den Fokus auf das Üben mit dem Körper auf der Matte und widmen uns mehr den psychisch-energetischen Themenfeldern des Yoga. Neben den Asana und Pranayama erlernen wir in diesem Workshop das Mangala Mantra und eine Meditationsform.

 

Ashtanga Yoga: Im Westen wird mit dem Begriff Yoga v.a. das Körperübungssystem auf der Matte verbunden. So ist mit der Bezeichnung Ashtanga Yoga meist der Ashtanga Vinyasa Yoga Übungsstil gemeint, der sich durch eine dynamische und recht sportlich anstrengende Praxis definiert. Die Ashtanga Yogis praktizieren festgelegte Reihenfolgen an Übungen, die sogenannten Serien, von denen es 6 Stück gibt. Aktiv geübt werden von den meisten Praktizierenden aber mehrheitlich die Erste Serie, manchmal noch die Zweite Serie. Das Grundprinzip des Ashtanga Yoga ist das sogenannte Vinyasa, welches die Einheit aus Bewegung und Atmung beschreibt. So erhält jede Bewegung in der Übungssequenz eine genaue Atemlage [Ein- oder Ausatmung] und jede Haltung wird exakt 5 tiefe Atemzüge gehalten bevor es im Rhythmus der Atmung zur nächsten Übung weitergeht. Durch diesen relativ schnellen Wechsel der Positionen und die damit verbundene Vielzahl an Haltungen, die in ca. 90 Minuten geübt werden, ist Ashtanga Yoga eine recht dynamische und anstrengende Praxis, die das Potential von Körper und Geist ausschöpft und uns in Achtsamkeit schult. Die festgelegte Reihenfolge und der gleichmäßige Fluss des tiefen Atems erzeugen einen meditativen Flow, den man ein bisschen mit dem Auf- und Abtauchen beim Bahnenschwimmen vergleichen kann.
Der Begriff Ashtanga Yoga in der Abgrenzung zum Ashtanga [Vinyasa] Yoga, welches allerdings meist ohne das Vinyasa ausgesprochen wird, ist in einem der zentralsten Weisheitstexte des Yoga, im sogenannten Yoga Sutra, beschrieben und bezeichnet den acht [ashta] -gliedrigen [anga] Pfad zur Erleuchtung. Ziel des Yogapfads ist “das zur Ruhe bringen der Gedanken,” denn erst mit einem ruhigen Geist kann die wahre Natur des Seins erkannt werden. Diese 8 Schritte oder Glieder auf dem Yogaweg sind:

  1. Yama [Umgang mit anderen]
  2. Niyama [Umgang mit sich selbst]
  3. Asana [Position]
  4. Pranayama [Atemkontrolle]
  5. Pratyahara [Rückzug der Sinne]
  6. Dharana [Konzentration]
  7. Dhyana [Meditation]
  8. Samadhi [Selbsterfahrung/Erleuchtung]

Das Vinyasa System, welches die Einheit von Atem und Bewegung beschreibt, findet seine erste Erwähnung noch wesentlich früher in den ältesten Schriftdokumenten der Menschheit, den vier Vedas. Zwei davon, nämlich die Rigveda und die Yajurveda, enthalten Erklärungen über das Bewegen und den Atem speziell in den Sonnengrüßen, sodass bis heute im Ashtanga [Vinyasa] Yoga der Sonnengruß A aus 9 Bewegungen und der Sonnengruß B aus 17 Bewegungen besteht.

 

Erste Serie des Ashtanga Yoga: Die Erste Serie oder Primary Series des Ashtanga [Vinyasa] Yoga heißt Yoga Chikitsa, was übersetzt Yoga-Therapie bedeutet. Sie soll den Körper reinigen und heilen und bietet die Grundlage für alle weiteren Serien des Ashtanga Yoga. Die Serien werden immer eingerahmt von 5 Sonnengrüßen A und 5 Sonnengrüßen B sowie den Grundübungen [Fundamentals] am Beginn der Praxis sowie von der Schlußübungssequenz [Finishing] am Ende der Praxis. Dabei besteht der Sonnengruß A aus 7 Haltungen und der Sonnengruß B aus 8 Haltungen. Dann folgen 11 Grundpositionen. Anschließend beginnt die Erste Serie mit 40 Asana [Körperhaltungen]. Traditionell wurden die Haltungen entlang der Reihenfolge erlernt und man war nur dann berechtigt weiterzugehen, wenn man die Position davor perfekt beherrschte. Das Finishing am Ende setzt sich aus 17 Haltungen zusammen. Alle Asana werden dabei genau 5 intensive Atemzüge lang gehalten, bevor es zur nächsten Übung oder zur anderen Seite weitergeht. Vor dem Beginn der Praxis wird traditionell das Ashtanga Yoga Mantra gemeinsam gesungen und am Ende das Mangala Mantra. Mantras sind gesungene heilige Texte, die oft vom Lehrer vorgesungen und von den Schülern nachgesungen werden.

 

Mysore Übungsstil in der Ashtanga Yoga Tradition: Mysore ist eine Stadt in Südindien, in der der Gründer des Ashtanga Yoga, Patthabi Jois, unterrichtet hat. Er lebte von 1915 bis 2009 und wurde stets Guruji genannt [guru = Lehrer, ji = Ausdruck der Verehrung]. Patthabi Jois selbst lernte bei Sri Tirumalai Krishnamacharya, der im Seitenflügel des Palastes auf Wunsch des Maharajas von Mysore eine Yogashala [shala = Schule] eingerichtet hatte. Krishnamacharyas längster Schüler Patthabi Jois verbreitete den Yoga v.a. in der westlichen Welt. Maßgeblich geschah dies durch dessen belgischen Schüler André van Lysebeth, der 1964 in Mysore bei ihm lernte und anschließend in einem Buch namens Pranayama ein Bild von Patthabi Jois mit dessen Adresse in Mysore abdruckte. Daraufhin verbreitete sich der Ashtanga Yoga in Europa und Amerika, da eine Vielzahl internationaler Schüler nach Mysore reisten, welches heute als Yogahauptstadt des Südens bekannt ist. Zahlreiche Schüler von Patthabi Jois begründeten später ihre eigenen Vinyasa Yogastile, die  aus der Tradition des Ashtanga Yoga hervorgegangen sind: Prana Flow Yoga nach Shiva Rea, Jivamukti Yoga nach Sharon Gannon und David Life, Power Yoga nach Bryan Kest, Dynamic Yoga nach Godfried Devereux, It’s Yoga nach Larry Schulz.
Traditionell wird Ashtanga Yoga im Mysore Übungsstil unterrichtet. Dieser unterscheidet sich insofern von normalen Yogakursen, als dass der Lehrer keine Gruppenanleitung gibt, sondern jeder Schüler eigenständig in seinem Atemrhythmus seine Übungssequenz [Serie oder Ausschnitte aus den Serien] praktiziert. Der Lehrer kennt die Praxis der Schüler meist sehr gut, da Ashtanga Yogis mehrfach die Woche praktizieren, und gibt individuelle Hilfestellungen sowie Anweisungen zu neuen zu erlernenden Haltungen. So macht man im Ashtanga Yoga aufgrund der Vielzahl an Übungen, dem häufigen Praktizieren und der individuellen Betreuung durch den Lehrer sehr schnell Fortschritte und taucht intensiv in die eigene Praxis ein. Dank der festgelegten Reihenfolge der Übungen in den Serien kann man auf der ganzen Welt in Ashtanga Yoga Klassen oder Mysore Stunden teilnehmen und fühlt sich überall zu Hause. Der Einstieg in Ashtanga Yoga ist recht lernintensiv und herausfordernd, doch die intensive Beschäftigung mit einem Thema trägt bekanntlich saftige Früchte und lässt uns intensiver [er]leben. So ist Ashtanga Yoga “for everyone but lazy people.”

  • Termine:
  • #1 am Samstag, den 09.06.2018 von 15-20 Uhr
  • #2 am Samstag, den 23.06.2018 von 15-20 Uhr
  • #3 am Samstag, den 30.06.2018 von 15-20 Uhr
  • #4 am Samstag, den 07.07.2018 von 15-20 Uhr
  • Bitte sei pünktlich und plane 5 Minuten fürs Ankommen mit ein.
  • Ort: CrossFit Bamberg, Biegenhofstrasse 24, 96103 Hallstadt [genügend Parkplätze vorhanden]
  • Einzel-Gebühr: 89€ [69€ ermäßigt für Schüler, Studenten und Azubis] pro Workshop
  • Komplett-Gebühr: 299€ [229€ ermäßigt für Schüler, Studenten und Azubis] für alle 4 Workshops  *spare 50€*
  • Anmeldung: per Email über Kontakt. Dabei bitte die Workshop Nummer/n angeben!

Mitzubringen:

  • Yogamatte [kann auch geliehen werden]
  • Bequeme und warme Kleidung
  • Decke und Kissen
  • Schreibmaterial
  • Tasse für bereitgestellten Tee
  • eigene Snacks für zwischendurch